Burschenschaft Frankonia Heidelberg

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Das Archiv der Burschenschaft Frankonia zu Heidelberg


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3 Einträge gefunden

Scheffels Studiensemester

Autor: Gerhart Berger, 31.05.2008

Trotz vielseitiger Begabungen und vielfältiger Interessen hat Scheffel sein juristisches Studium in der damaligen „Regelstudienzeit“ von 7 Semestern erfolgreich absolviert.

Daneben waren diese Studienjahre aber auch reich an vielen Begegnungen und Erlebnissen, die in seinen späteren Erinnerungen eine große Rolle spielten und von denen sein dichterisches Werk beredt Zeugnis ablegt.

Die damalige Universität, die mit der heutigen fast nur noch den Namen gemeinsam hat, hatte neben der Aufgabe der „Berufsvorbereitung“ auch das Ziel, „Bildungsanstalt“ zu sein; ein Ziel, das in der heutigen Zeit des „Brotstudiums“ beinahe den Charakter eines Schimpfwortes angenommen hat.

Scheffel begann sein Studium im Wintersemester 1843/44 in München, von wo er nach zwei Semestern, zum Wintersemester 1844/45 nach Heidelberg übersiedelte.
Nach dem Sommersemester 1845 ging er für zwei Semester an die Universität Berlin, um danach sein Studium im Wintersemester 1846/47 in Heidelberg zu beenden; eine notwendige Voraussetzung, um danach in den badischen Staatsdienst aufgenommen werden zu können.

Welche Bedeutung und welches Ziel ein Studium in den Augen Scheffels besitzen sollten, führte er selbst einmal aus: „ Das Eigentümliche des Studentenlebens – was ich die Poesie desselben nennen möchte – das jugendliche Zusammensein in Kneipenheiterkeit und Gesang, im Notfall auch das Geltendmachen des Mutes mit dem Schläger in der Hand, will ich keineswegs ausgeschlossen wissen, nur soll es nicht das letzte Ziel sein, sondern wissenschaftliche und sittliche Tüchtigkeit und vaterländische Gesinnung“.


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Aufgabe und Entwicklung des Frankenarchivs

Autor: Gerthart Berger, 22.06.2001

Vortrag vor der Vereinigung der Deutschen Berufsarchivare auf dem Frankenhaus

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Schwanengesang

Autor: Joseph Victor von Scheffel, 01.01.1970

Im "Schwanengesang" (1848) beschreibt Scheffel seine leidenschaftliche Teilnahme am Heidelberger Verbindlungsleben, sein Engagment in der Burschenschaft Frankonia, der er als Gründungsmitglied angehörte, und den Schmerz den er empfand, als er - auf Drängen der Eltern - seine Studentenzeit zum Abschluß bringen mußte. Scheffel schloß sein Studium 1849 mit Promotion ab. Der "Schwanengesang" endet mit den Worten "Gute Nacht Studentenleben! Ich werd' jetzt - Kandidat!", was Scheffels widerwillige Meldung zum Doktorandenexamen anzeigt.

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