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Berühmte Franken Eduard
HeyckHistoriker und Schriftsteller * 30. Mai 1862 zu Doberan (Mecklenburg) + 11. Juli 1941 zu Ermatingen (Schweiz) Eduard Heyck studierte in Leipzig, Jena und Heidelberg, wo er im SS 1881 aktiv wurde. 1887 wurde er Privatdozent und 1890 außerordentlicher Professor für Geschichte an der Universität Freiburg, ab 1892 in Heidelberg. 1896 gab er die akademische Laufbahn auf, um sich frei von jedem Amt allein seinen wissenschaftlichen und schriftstellerischen Neigungen widmen zu können. Ein sehr umfangreiches, weitgespanntes literarisches und kulturgeschichtliches Werk entstand in den folgenden Jahren. Daneben galt seine besondere Liebe der Pflege des deutschen Studentenliedes. Schon als akademischer Lehrer in Heidelberg war er mit der Redaktion des Allgemeinen Deutschen Kommersbuches betraut worden, eine Aufgabe, die er hingebungsvoll bis zu seinem Tode nahezu 50 Jahre ausüben sollte. Seine kritische Einstellung, die stets darauf bedacht war, das Wahre und Echte vom bloß Modischen zu trennen, kommt deutlich im Vorwort der 1914 erschienenen 100. Auflage zu Ausdruck, wo er schreibt, dass es ihm darum gehe, „den Geist, der über der studentischen Gesellschaft waltet, vor banausischer Selbstgefälligkeit zu bewahren und umgekehrt den studentischen Sang, ein Stück akademische Fröhlichkeit und Besonderheit überhaupt, als herzbefreiendes Gut in weite lebendige Schichten des Publikums zu tragen“. |
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