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Berühmte Franken Ludolf
von KrehlMediziner * 26.12.1861 zu Leipzig + 26.05.1937 zu Heidelberg Ludolf von Krehl studierte Medizin in Leipzig, Jena und Heidelberg, wo er 1883 seine Aktivenzeit verbrachte, und in Berlin 1886 promovierte. Er war anschließend bis 1882 Assistent an der Medizinischen Klinik in Leipzig. 1886 promovierte er und war danach Bis 1892 Assistent an der Medizinischen Klinik in Leipzig. 1888 habilitierte er sich für Innere Medizin. 1892 übernahm er die Leitung der Medizinischen Poliklinik in Jena. 1893 erschien sein „Grundriß der allgemeinen klinischen Pathologie“. 1899 übernahm er die Leitung der Poliklinik in Marburg. 1900 – 1902 wirkte er als Professor für spezielle Pathologie und Therapie innerer Krankheiten in Greifswald. 1902 – 1904 im gleichen Fach in Tübingen. Im Jahre 1904 wurde er nach Straßburg berufen und 1907 erhielt er einen Ruf nach Heidelberg, wo er bis 1932 als Professor und Direktor der medizinischen Klinik wirkte. In diese Zeit fällt der Neubau des Klinikgebäudes in der Bergheimer Straße, das bis zum Jahre 2005 seinen Namen trug. Ab 1931 widmete er sich überwiegend dem Aufbau des von ihm gegründeten „Kaiser-Wilhelm-Institutes für Innere Medizin“ (heute Max-Planck-Institut für medizinische Forschung). Sein wissenschaftliches Hauptwerk, die „Pathologische Physiologie“, war für viele Generationen von Ärzten ein Wegweiser zu den exakten naturwissenschaftlichen Grundlagen der Klinischen Medizin. Daneben wurde er zum Wegbereiter des „medizinischen Personalismus“, mit dem Menschlichkeit und Subjektivität wieder in das Gesichtsfeld der Medizin traten. Der Kranke war nicht mehr allein Naturobjekt, sondern die Krankheit erschien wieder als eine Weise des Menschseins. Ludolf von Krehl wurde 1904 geadelt, war Ehrendoktor nahezu sämtlicher Fakultäten, Inhaber des Adlerschildes, Ritter der Friedensklasse des Ordens „Pour-le-merite“ und Ehrenbürger der Stadt Heidelberg. Aus seiner Schule gingen 3 Nobelpreisträger und 13 Professoren hervor. |
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